Kairos 1 - Übersetzung Kapitel 37 - Ein Mann trotzt Tod und Teufel

Sisyphos, als der Tod herbeikam, brachte feste Fesseln herbei, wobei er sagte: "Dieses Eisen wird nicht ausreichend sein, dich festzuhalten, weil du der Stärkste bist, obwohl es stark ist." Weil der Gott aber unvernünftig war und sich zu sehr über die Schmeichelei freute, war es Sisyphos möglich, ihm die Fesseln überzuwerfen. Der Gott aber war nicht imstande zu fliehen, bis Ares, weil Zeus es befahl, ihn befreite und ihm gestattete, Sisyphos in den Hades hinabzuführen. Aber auch damals gab Sisyphos keineswegs den Plänen der Unsterblichen nach, sondern überredete Merope, seine Frau, ihn nicht zu begraben. Daher war er fähig, mit Erlaubnis des Hades nach Korinth zurückzukehren, als ob er seine Frau bestrafen wolle. Danach aber fand er sich nicht mehr im Hades ein, aber er starb in Korinth als er schon ein alter Mann war.

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